Märkte und Indices
Dax 100 Index Stocks

Neuer Markt 50
Frankfurt - Die Frankfurter Aktienbörse ist am Freitag mit schwächeren Notierungen aus dem Handel gegangen. Der DAX verlor 234,23 Einheiten (minus 3,14 Prozent) auf 7.214,83 Stellen. Der C-DAX verringerte sich um 17,83 Punkte oder 2,90 Prozent auf 596,12 Zähler. Der DAX 100 schloss mit 3.384,26 Einheiten und einem Minus von 108,98 Stellen oder 3,12 Prozent. Der M-DAX gab 9,78 Punkte oder 0,23 Prozent auf 4.306,99 Zähler ab. Belastet von höher als erwartet ausgefallenen US- Verbraucherpreisen für März und den sich daran anschließenden Verlusten an der Wall Street haben sich die deutschen Aktienkurse sehr schwach ins Wochenende verabschiedet. Die US-Daten hätten wie ein Katalysator gewirkt und die Abschläge am Aktienmarkt beschleunigt, hieß es. Werte wie die Deutsche Telekom, BMW, SAP, Siemens, Thyssen Krupp oder die Versorger Veba und Viag bauten am Nachmittag ihre Tagesverluste deutlich aus. Commerzbank und Deutsche Bank profitieren von Fusionsgerüchten Auf Grund anhaltender Fusionsgerüchte im Bankensektor konnten Commerzbank und Deutsche Bank als einzige DAX-Werte im Plus schließen. Commerzbank gewannen 1,20 Prozent, Deutsche Bank rückten um 0,26 Prozent vor. HypoVereinsbank und Dresdner Bank, die sich auch am Nachmittag noch gegen die Talfahrt gen Süden stemmen konnten, drehten gegen Handelsende ins Minus. HypoVereinsbank beendeten die Sitzung mit einem Minus von 0,21 Prozent, Dreba schlossen um 0,91 Prozent leichter. Deutsche Telekom von T-Online-Emission belastet Die Verliererliste wurde von Epcos angeführt. Der als sehr volatil bezeichnete Wert, der im frühen Geschäft noch die Aufmerksamkeit durch seine Gewinne auf sich lenkte, gab um 7,72 Prozent nach. Thyssen Krupp verminderten sich um 6,92 Prozent. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, das Angebot für Atecs nicht erhöht zu haben. Ebenfalls um gut sechs Prozent fielen Siemens, Deutsche Telekom und Henkel. Deutsche Telekom seien auch vom eingetrübten Sentiment für T-Online belastet worden, hieß es. Es gebe Zweifel über den Erfolg dieser Emission. SAP gaben 4,4 Prozent ab. (APA)