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In ganz Österreich wird es diese Woche frostig.

Foto: APA/Frank Rumpenhorst

Am Montag fiel bei 0 Grad Celsius der erste Schnee in Wien. Die westlichen Bezirke von Wien wurden teilweise schon leicht angezuckert, der Schnee blieb aber nicht lange liegen. "Das ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf den Winter", sagt Thomas Rinderer vom Wetterdienst UBIMET. Am Montag seien noch der eine oder andere kurze Schneeschauer möglich. Der stürmische Wind lässt jedoch bereits morgen nach.

Erhöhte Lawinengefahr in Tirol 

Nach den Schneefällen der vergangenen Tagen warnen die Experten des Lawinenwarndienstes Tirol vor einer erhöhten Lawinengefahr. Die Kombination aus Neuschnee, dem stark auflebenden Wind in der Höhe und einem markanten Temperaturabfall habe die Gefahr für Schneebretter im Hochgebirge ansteigen lassen, hieß es in einer Aussendung am Montag.

Dies treffe speziell auf die neuschneereichen Regionen des Landes wie etwa die südlichen Ötztaler und Stubaier Alpen, die Zillertaler Alpen, die östlichen Nordalpen, die Kitzbüheler Alpen sowie Osttirol zu. Insbesondere dort müsse oberhalb der Waldgrenze auf frische Triebschneeansammlungen - vermehrt im kammnahen südexponierten Steilgelände, aber auch in Rinnen und Mulden - geachtet werden. 

Schneebrettlawinen

Es reiche häufig schon geringe Zusatzbelastung aus, um in weiterer Folge Schneebrettlawinen auszulösen, meinte die Experten. Als weitere Gefahr sah der Lawinenwarndienst Gleitschneelawinen. Gefährdet seien dabei steile Grashänge in tiefen und mittleren Höhenlagen.

Während der vergangenen Tage habe es in den neuschneereichen Hochgebirgs-Regionen meist zwischen 30 und 60 Zentimeter, lokal bis zu 100 Zentimeter geschneit. Durch den seit Sonntag lebhaften, zum Teil stürmischen Wind samt den fallenden Temperaturen werde dieser Neuschnee im Hochgebirge nun massiv verfrachtet, erklärte der Lawinenwarndienst.

Dienstag: Auch Schnee im Flachland

Am Dienstag kann es im gesamten Alpennordrand zu Schneeschauern kommen, berichtet Meteorologe Rinderer. Nördlich der Donau bleibt es großteils trocken. Weitgehend trocken und am sonnigsten ist es erneut im Süden. Der Wind weht mäßig, am Alpenostrand auch lebhaft bis stark aus Nordwest bis Nord. Frühtemperaturen minus neun bis plus ein Grad, Tageshöchsttemperaturen minus vier bis plus drei Grad.

Sonnig am Mittwoch

Besonders in den nördlichen Staulagen sowie im Norden und Osten halten sich am Mittwoch einige Restwolken und im Bergland kann es noch geringfügig schneien. Überall sonst ist es hingegen sehr sonnig, lokale Nebelfelder in inneralpinen Tälern lösen sich allmählich auf. Der Wind weht schwach bis mäßig, am Alpenostrand lebhaft aus Nordwest. Frühtemperaturen minus zehn bis minus ein Grad, bei klarem Himmel über Schneeflächen auch deutlich darunter, tagsüber meist minus vier bis plus drei Grad.

Schnee geht am Donnerstag in Regen über

Am Donnerstag ziehen von Norden her mit einer Warmfront dichte Wolken auf und leichter Schneefall setzt ein. Tagsüber steigt die Schneefallgrenze jedoch auf 500 bis 900 Meter Seehöhe an, der Schneefall geht im Flachland in Regen über. Überwiegend sonnig und trocken bleibt es erneut im Süden. Der Wind weht meist nur schwach, lediglich im Donauraum und im östlichen Flachland kommt lebhafter bis starker Westwind auf. Frühtemperaturen minus neun bis plus ein Grad, Tageshöchsttemperaturen ein bis sechs Grad.

Meist trocken am Freitag

An der Alpennordseite halten sich am Freitag noch gebietsweise kompakte Wolkenfelder, aus denen vereinzelt etwas Schnee oder Schneeregen fällt. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen tiefen Lagen und 600 Meter. Am Nachmittag wird es freundlicher, dazu bleibt es meist schon trocken. Der Wind kommt im östlichen Flachland anfangs noch teils lebhaft aus Nordwest, sonst weht der Wind meist schwach bis mäßig. Frühtemperaturen zwischen minus sechs bis plus fünf Grad, Tageshöchsttemperaturen bei ein bis sieben Grad.

Wie sieht es bei Ihnen vor dem Fenster aus?

In Wien wirbelten am Montagmorgen nur ein paar zarte Schneeflocken durch die Luft. In Tirol liegt schon Schnee. Wie sieht es bei Ihnen aus? Schicken Sie uns Ihre Fotos an online.panorama@derstandard.at. (red/APA, 25.11.2013)