Der Euro ist am Montag nach robusten US-Wirtschaftsdaten gesunken. Die Gemeinschaftswährung notierte am Nachmittag bei 1,3531 US-Dollar. In der Früh stand sie noch über der Marke von 1,36 Dollar.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3536 (Freitag: 1,3611) Dollar fest.

Gegenwind erhielt der Euro durch Konjunkturdaten aus den USA. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie stieg im November überraschend auf den höchsten Stand seit April 2011. Durch die Zahlen wird eine rasche Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe wahrscheinlicher, mit denen die US-Notenbank Fed die Wirtschaft stützt.

"Erfreulich ist auch der feste Wert des Beschäftigungsindexes, der auf eine anhaltende Erholung des Arbeitsmarktes hinweist", sagt Analyst Ralf Umlauf von der Helaba. Das ist ein gutes Omen für den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Der ist entscheidend dafür, wann die Fed einen Gang herunterschaltet. Auch China und der Euroraum lieferten wichtige Stimmungsdaten. Die Zahlen waren insgesamt besser als erwartet, schwache spanische Werte enttäuschten jedoch.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82605 (0,83275) britische Pfund, 139,16 (139,21) japanische Yen und 1,2321 (1,2298) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1229,50 (1253,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 28 870,00 (28 920,00) Euro. (APA, 2.12.2013)