Jakarta - Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,3 hat am Sonntag den Osten Indonesiens erschüttert. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, war die abgelegene Region zwischen den Inseln Timor und Neuguinea betroffen. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. Berichte über mögliche Opfer lagen zunächst nicht vor.

Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem Kontinentalplatten aneinanderstoßen. Daher kommen Erdbeben dort sehr häufig vor.

Im Juli hatte ein Beben der Stärke 6,1 die indonesische Provinz Aceh auf der Insel Sumatra erschüttert. Dabei starben dutzende Menschen, tausende weitere wurden obdachlos.

Im Dezember 2004 hatte ein Erdbeben der Stärke 9,1 vor der Provinz Aceh einen riesigen Tsunami ausgelöst, der an den Küsten des Indischen Ozeans etwa 220.000 Menschen in den Tod riss. Am schlimmsten betroffen war damals Aceh mit 170.000 Todesopfern. (APA, 1.12.2013)