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China will gegen Korruption vorgehen.

Foto: Reuters/Jason Lee

Peking - Chinas Regierung hat heuer rund 20.000 Beamte wegen Amtsmissbrauchs und Verschwendung öffentlicher Gelder bestraft. So habe die Anti-Korruptions-Behörde bei mehr als 5.000 Staatsdienern Verstöße bei der Nutzung von Dienstwagen geahndet, teilte die Regierung mit. Rund 900 Beamte hätten sich wegen ausufernder Kosten für Empfänge und andere Veranstaltungen rechtfertigen müssen.

In den meisten Fällen seien die Beschuldigten durch eine Degradierung in der Behörden- oder Parteistruktur bestraft worden. Zu Anklagen vor Gericht kam es dagegen selten.

Präsident Xi Jinping hat die weitverbreitete Korruption von Beamten und Politikern in der Volksrepublik als eine ernste Bedrohung für die Kommunistische Partei bezeichnet. Ende vergangenen Jahres kündigte der neue Parteivorsitzende daher einen breitangelegten Kampf gegen Bestechlichkeit und Machtmissbrauch auf allen politischen Ebenen an. (APA/Reuters, 2.12.2013)