Klagenfurt/Hermagor - Bei einer Weihnachtsfeier des Roten Kreuzes in Kärnten soll es am Wochenende zu einem sexuellen Missbrauch gekommen sein. Wie der ORF Kärnten am Dienstag berichtete, handelt es sich bei dem mutmaßlichen Opfer um einen ehrenamtlichen Mitarbeiter (21). Der Verdächtige soll ein hochrangiger Krankenhausmitarbeiter und Rot-Kreuz-Funktionär sein. Ein Polizeisprecher bestätigte der APA Ermittlungen.

Rainer Dionisio: "Es gibt eine Anzeige wegen eines Sexualdelikts im Bezirk Hermagor, das Landeskriminalamt ermittelt." Laut ORF fand die Weihnachtsfeier in einem Lokal statt. Zu späterer Stunde soll es dann zu dem Übergriff gekommen sein. Möglicherweise wurde der 21-Jährige gezielt betäubt.

Der Beschuldigte wies die Vorwürfe gegenüber dem ORF als "nicht nachvollziehbar" zurück. Rot-Kreuz-Präsident Peter Ambrozy sagte, dass der Beschuldigte seiner Funktionen in der Organisation vorläufig enthoben worden sei. An seinem Arbeitsplatz will man mit einer möglichen Suspendierung noch zuwarten. (APA, 3.12.2013)