Wien - Nachdem sich die Sozialpartner Mitte November für die rund 500.000 Handelsangestellten auf einen neuen Kollektivvertrag geeinigt haben, gibt es auch für die 120.000 Arbeiter und Arbeiterinnen im Handel einen Abschluss. Die KV-Löhne steigen mit 1. Jänner 2014 um 2,58 Prozent. Bei der Geburt des ersten Kindes werden Karenzzeiten mit bis zu zehn Monaten auf die Beschäftigungsjahre angerechnet.

Weiters haben die Verhandler von Wirtschaftskammer und Gewerkschaft vida laut Mitteilung vom Mittwoch vereinbart, dass bei der Entgeltfortzahlung eingetragene Partner ab 1. Jänner 2014 gleich behandelt werden wie Ehepartner.

Mit Jahresbeginn wollen Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit ihren "Reformgesprächen" zu einem neuen Bezahlungsschema beginnen. Dabei geht es um unter anderem um Zulagen, flexible Arbeitszeiten und die schrittweise Umsetzung eines KV-Mindestlohns von 1.500 Euro brutto im Monat.

Bei den Angestellten im Handel haben sich die Sozialpartner heuer ausnahmsweise auf einen Doppelabschluss für 2014 und 2015 geeinigt, um Zeit für die Verhandlungen zu haben. Kommendes Jahr steigen die KV-Mindestgehälter um 2,55 bis 2,5 Prozent. (APA, 4.12.2013)