Hamburg - Die Mediengruppe um das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" erwartet heuer einen leichten Umsatzrückgang. Die Erlöse seien um 3,9 Prozent auf 293 Millionen Euro gesunken, sagte Spiegel-Geschäftsführer Ove Saffe dem deutschen Branchenblatt "Horizont".

Das Betriebsergebnis sei aber "annähernd stabil" geblieben, teilte Saffe der Fachzeitschrift mit, ohne Zahlen zu nennen. 40 Prozent der Gruppenerlöse entfallen demnach auf Spiegel TV, Spiegel Online sowie das Wirtschaftsmagazin "Manager Magazin". Die Gruppe schreibe in allen Unternehmensbereichen schwarze Zahlen, sagte eine Verlagssprecherin der dpa.

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zieht - wie jüngst angekündigt - von Jänner 2015 an seinen Erscheinungstag um zwei Tage vor und liegt dann bereits am Samstag an den Kiosken. "Voraussetzung für den Erfolg des "Spiegel" in Print wie Digital und von Spiegel Online ist, dass beide Produkte klar unterscheidbar sind", sagte Saffe dem Fachblatt. Der digitale "Spiegel" hat 2013 den Angaben zufolge rund 5 Millionen Euro eingebracht - 4,2 Millionen durch Verkäufe, der Rest entfällt auf Werbung. (APA, 4.12.2013)