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Bis zu 30.000 Euro sollen Spanierinnen und Spanier künftig für Fahnenverbrennung oder Staatsbeleidigung zahlen müssen.

Foto: AP/Kudacki

Madrid - Bei einer Kundgebung gegen ein geplantes Demonstrationsgesetz ist es in der spanischen Hauptstadt Madrid zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Dabei seien 23 Menschen verletzt worden, darunter 14 Polizeibeamte, teilten die Rettungsdienste in der Nacht zum Sonntag mit. Sieben mutmaßliche Gewalttäter seien festgenommen worden.

Die Kundgebung hatte sich gegen ein Gesetzesprojekt der konservativen Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy gerichtet, das unter anderem die Einführung hoher Geldstrafen für illegale Demonstrationen in der Nähe des Parlaments vorsieht. Zu den Auseinandersetzungen kam es nach Angaben der Polizei, als Teilnehmer des Protests in der Altstadt Barrikaden errichteten und Steine sowie Flaschen auf Polizeiautos warfen. (APA, 15.12.2013)