Die neue Regierung in Deutschland ist angelobt, womit auch die Zeit für Wünsche an die Medienpolitik gekommen ist. Einen ersten Vorstoß wagte die Mediengruppe RTL, die laut einem Bericht vom Dienstag in der "F.A.Z." auf einen Umschwung beim Thema DVB-T-Frequenzen hofft.

Bisher galt der Vorschlag der Bundesnetzagentur als vorherrschend, die Frequenzen nach 2020 meistbietend an Breitband-Internet-Anbieter zu versteigern. Unter diesen Voraussetzungen erklärte sich RTL bereit, die terrestrische Verbreitung mit Ende 2014 einzustellen.

Wenn aber die neue Regierung die Frequenzen für den Rundfunk sichern würde, erklärte RTL-Medienpolitiker Tobias Schmid, würde RTL den Ausstieg aus dem digitalen Antennenfernsehen noch einmal überdenken. (red, derStandard.at, 17.12.2013)