Der US-Telekommunikationsriese AT&T stutzt sein Festnetzgeschäft. Die Aktivitäten in Connecticut würden für zwei Milliarden Dollar in bar an den Rivalen Frontier Communications verkauft, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das Geld fließe unter anderem in den Ausbau der Datennetze. Die Frontier-Aktien legten vorbörslich um 16 Prozent zu, die AT&T-Papiere gewannen ein Prozent.

2700 Mitarbeiter betroffen

Von dem Verkauf sind 2700 Mitarbeiter betroffen; sie sollen bei Frontier weiterbeschäftigt werden. Mit einem Abschluss der Transaktion wird in der zweiten Jahreshälfte 2014 gerechnet. Die Zustimmung der Aufsichtsbehörden steht noch aus.

Frontier betreibt nach dem Zukauf Telefonleitungen in 28 US-Bundesstaaten. Der Schwerpunkt liegt auf ländlichen Gebieten. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Stamford in Connecticut, war in dem Bundesstaat aber bisher nicht selbst vertreten. (APA, 17.12. 2013)