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Sturms David Schloffer will nicht fallen.

Foto: APA/Neubauer

Graz/Wien - Rapid kämpft am Mittwoch (20.45 Uhr/live ORF eins und Sky) auswärts gegen Sturm Graz um einen erfolgreichen Abschluss des Fußball-Jahres 2013. Nach zuletzt vier Pflichtspielen ohne Sieg wollen die drittplatzierten Hütteldorfer gegen die Steirer unbedingt drei Punkte einfahren, um im Frühjahr aus einer guten Position ins Rennen um die Europacup-Plätze zu gehen.

Trainer Zoran Barisic kündigte einen letzten Kraftakt seiner Mannschaft an. "Wir werden noch einmal die letzten Kräfte mobilisieren und physisch und psychisch alles aus uns herausholen, damit wir erfolgreich sind."

Beim 0:0 am Sonntag gegen den SC Wiener Neustadt steckte den Hütteldorfern die regelmäßige Doppelbelastung sichtlich in den Knochen - nicht zuletzt deshalb verspürt Barisic eine gewisse Vorfreude auf die anstehende Winterpause. "Die Pause kommt uns nicht ungelegen. Alle können sich erholen und Kraft sammeln, damit wir im Frühjahr wieder angreifen können", meinte der Wiener vor dem 32. Saison-Pflichtspiel seiner Truppe.

Burgstaller gesperrt

Die enttäuschende Nullnummer gegen Wiener Neustadt hat Barisic abgehakt. "Ich kann verstehen, dass es in dieser Partie mit der Leistung nicht so gepasst hat. Die Spieler sind auch nur Menschen, sie hatten noch das Match in Kiew zu verkraften", betonte der 43-Jährige, der nicht nur wegen der Sperre von Guido Burgstaller im Vergleich zu Sonntag einige Änderungen vornehmen wird.

Auf seine Mannschaft wartet ein wankelmütiger Gegner - Sturm war in den vergangenen Monaten sowohl für gute Leistungen als auch für überraschende Umfaller gut. Barisic geht aber davon aus, dass sich die Grazer am Mittwoch von ihrer besten Seite präsentieren werden. "Denn wenn es gegen Rapid geht, ist die Motivation immer groß."

Für Sturm bietet sich gegen den Rekordmeister die Gelegenheit, ein verkorkstes Kalenderjahr halbwegs versöhnlich zu Ende zu bringen. "Doch auch wenn wir gewinnen, können wir vor dieser Saison nicht weglaufen", gab Trainer Darko Milanic zu.

Immerhin stellte der Slowene zuletzt beim 2:2 gegen Grödig einen Aufwärtstrend seiner "Blackys" fest. "Gegen Rapid will ich so eine Einstellung wie gegen Grödig sehen. Da war Kampf und Spirit dabei, und genau das brauchen wir in jedem Spiel. Wir müssen die guten Phasen vom Grödig-Spiel regelmäßig 90 Minuten lang bringen", sagte Milanic, der am Spieltag seinen 46. Geburtstag feiert. "Ich hoffe, dass ich von der Mannschaft ein schönes Geschenk bekomme." (APA, 17.12.2013) 

SK Sturm Graz - SK Rapid Wien (Graz, UPC-Arena, 20.30 Uhr/live ORF eins und im Ticker auf derStandard.at). Bisherige Saisonergebnisse: 2:4 (h), 2:2 (a)

Sturm: Pliquett - Ehrenreich, Madl, Vujadinovic, Klem - M. Weber, Offenbacher - P. Wolf, Beichler, Schloffer - Beric

Ersatz: Gratzei - Dudic, Hütter, Hadzic, T. Kainz, Kröpfl, Djuricin

Es fehlen: Kaufmann, Hölzl (beide verletzt), Todorovski (im Aufbautraining)

Rapid: Novota - Trimmel, Sonnleitner, Dibon, Schrammel - Wydra, Boskovic - Hofmann, Schaub, Starkl - Boyd

Ersatz: Radlinger - Okungbowa, Pichler, Behrendt, Petsos, Pavelic, Grozurek

Es fehlen: Burgstaller (gesperrt), Sabitzer (Muskelverletzung), Alar, Palla (beide im Aufbautraining)