Der Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald ist dem Eindruck entgegen getreten, der Informant Edward Snowden habe mit seinem offenen Brief in Brasilien einen zweiten Asylantrag stellen wollen. Das sei "wild interpretiert" worden, hieß es in einer E-Mail Greenwalds, den das US-Online-Portal BuzzFeed am Dienstag veröffentlichte.

"In der Schwebe"

Der Journalist ist ein Vertrauter Snowdens. Über ihn wurden viele Enthüllungen des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters publik. Greenwald betonte: "Er (Snowden) hat schon vor Monaten Asyl in Brasilien und bei verschiedenen anderen Regierungen beantragt, und das ist noch in der Schwebe." (APA, 18.12.2013)