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Italien will Google an den Kragen.

Foto: AP/Brinon

Italien verschiebt die Einführung seiner umstrittenen Steuer für Internet-Unternehmen - auch "Google-Steuer" genannt - auf Juli. Damit solle eine bessere Absprache mit anderen europäischen Staaten ermöglicht werden, teilte das Büro von Premier Enrico Letta am Freitag mit. Die EU-Kommission zweifelt an der Rechtmäßigkeit der Steuer, die in der vergangenen Woche vom Parlament verabschiedet wurde.

Mehreinnahme von mindestens einer Milliarde Euro pro Jahr

Internationale Konzerne müssen nach dem Gesetz ihre Online-Werbung über italienische Unternehmen verkaufen statt über Firmen in Staaten mit niedrigeren Steuern wie Luxemburg oder Irland. Betroffen wären insbesondere US-Unternehmen wie Google oder Facebook. Befürworter rechnen mit Mehreinnahmen von mindestens einer Milliarde Euro pro Jahr für Staat. (APA, 28.12.2013)