Am Mittwoch beginnen die Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigen der Sozialwirtschaft. Die Initiative "Sozial aber nicht blöd" organisiert eine Kundgebung vor dem ÖGB-Gebäude, um auf die prekären Arbeitsverhältnisse im Sozial- und Gesundheitsbereich hinzuweisen und mehr Lohn zu fordern. Mehr als 1.500 Beschäftigte haben sich in einer Unterschriftenaktion auch für die Vorbereitung von Kampfmaßnahmen ausgesprochen.

Die Initiative fordert eine Lohnerhöhung von mindesten 150 Euro. Die Löhne im Sozial- und Gesundheitsbereich liegen derzeit 17 Prozent unter dem österreichischen Durchschnittseinkommen, erklärt Michael Gehmacher, Sprecher der Initiative im Gespräch mit derStandard.at. Die Palette der Kampfmaßnahmen soll bis zu Streik reichen, aber auch Betriebsversammlungen während der Arbeitszeit sollen angedacht sein. Wenn sich bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 15. Jänner keine Verbesserung andeutet, sollen die Maßnahmen geplant werden. (red, derStandard.at, 7.1.2014)