Die “Metro“-Ausgabe von Firefox fand kaum Nutzer und wird nun eingestampft.

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Die “Metro“-Version von Firefox wird nach zwei Jahren Arbeit nicht mehr weiterentwickelt. Als Grund gibt Mozilla an, dass die Nutzer fast kein Interesse an der Ausgabe des Browsers gezeigt hätten. Komplett beendet wird das Projekt vorerst noch nicht, falls das Interesse an der Metro-Version steigen sollte, will der Browser-Anbieter die Ausgabe wieder weiterführen.

Millionen Nutzer testen Pre-Releases

Von Jonathan Nightingale, Firefox-Vizepräsident bei Mozilla, gab es weiters ernüchternde Worte. So würden Millionen von Menschen täglich die Pre-Releases von Firefox testen, jedoch an keinem Tag im Jahr mehr als 1000 Nutzer die Metro-Ausgabe von Firefox nutzen. Prinzipiell soll laut Nightingale die Aneignung der Metro-Oberfläche relativ gering sein.

Metro in der Kritik

Für die 2012 vorgestellte Benutzeroberfläche "Metro", die später in Windows 8 umgetauft wurde, erntete Microsoft einiges an Kritik. Nach und nach hörte der Hersteller auf die Nutzer und bügelte einige Fehler aus. Mit Windows 8.1 will Microsoft nun die Kinderkrankheiten des Betriebssystems beseitigen. (red, derStandard.at, 15.03.2014)