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Wien/Köln - Jürgen Klopp muss zahlen. Der Trainer von Borussia Dortmund wurde nach seiner erneuten Verbannung auf die Tribüne durch den Kontroll-Ausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe von 10.000 Euro belegt. Damit ahndete der DFB den jüngsten Verweis des 46-Jährigen beim Match am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach Entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung hat Klopp dem Urteil zugestimmt.

"Dass Jürgen Klopp Wiederholungstäter ist, könnte Einfluss auf das Urteil des Sportgerichts haben", hatte der Kontrollausschuss-Vorsitzende Anton Nachreiner angekündigt. Klopp habe sich "mehrfach unflätig verhalten", hatte Schiedsrichter Deniz Aytekin nach Informationen der Bild-Zeitung nach der 1:2-Heimniederlage im Spielbericht vermerkt.

Klopp sah sich diesmal jedoch ungerecht behandelt: "Der Vierte Offizielle hat mich hochgeschickt. Ich weiß, was ich gesagt habe, es gab eine Situation, da habe ich mich zu ihm umgedreht und ihm gesagt, da pfeifst du jetzt nicht. Mehr war nicht. Ich bin oft zu Recht bestraft worden, diesmal war nichts."

Für Klopp war es nach einer kicker-Statistik bereits das achte Mal, dass er den Schlusspfiff seiner Mannschaft nicht auf der Trainerbank erlebte. In der Bundesliga und in der 2. Liga musste er jeweils dreimal seinen Platz vorzeitig räumen, einmal zudem im DFB-Pokal in Düsseldorf und im Champions-League-Gruppenspiel am 18. September vergangenen Jahres beim SSC Neapel (1:2). Es folgte eine Sperre von zwei Spielen. Fotos des wutverzerrten Angesichts des Übungsleiters fanden damals den Weg in so manche internationale Gazette. (sid/red - 17.3. 2014)