Her (USA 2013, 126 min)
Regie: Spike Jonze
Mit: Joaquin Phoenix, Scarlett Johansson (Stimme), Amy Adams, Olivia Wilde, Rooney Mara

Los Angeles in der nahen Zukunft: Theodore schreibt für Fremde Liebesbriefe bei BeautifulHandwrittenLetters.com. Das eigene Liebesleben liegt seit dem Ehe-Aus mit seiner großen Liebe aber auf Eis. Die Einsamkeit hat ein Ende, als er auf seinem Computer ein neues Betriebssystem installiert, das sämtliche Lebensbereiche organisieren soll: Eine freundliche Stimme dringt aus seinem Computer und stellt sich als Samantha vor. Mit "Her" legt Spike Jonze eine unkonventionelle Sci-Fi-Lovestory zwischen einem Mann (Joaquin Phoenix) und seinem intuitiven Betriebssystem (Stimme: Scarlett Johansson) vor - und führt uns den Verlust von Intimität in der modernen Welt vor Augen.

Foto: warner

The Return Of The First Avenger (USA 2014, 128 min)
Regie: Anthony Russo, Joe Russo
Mit: Chris Evans, Scarlett Johansson, Samuel L. Jackson, Cobie Smulders, Robert Redford

Steve Rogers, alias Captain America, geht erneut auf Mission im Namen der Geheimorganisation S.H.I.E.L.D.. Im Kampf unterstützt wird der Supersoldat mit dem Kostüm in den Farben der USA von Black Widow alias Natasha Romanoff. Zusammen versuchen sie nicht nur eine Verschwörung in den S.H.I.E.L.D.-Reihen aufzudecken, beide müssen auch in zunehmendem Maße um ihr Leben fürchten. Zumal ihnen ein besonders perfider Bösewicht, genannt Winter Soldier, gegenübersteht. Die Comicadaption der Gebrüder Russo folgt auf die Vorgängerfilme "Captain America: The First Avenger" (2011) und "Marvel's The Avengers" (2012). In der Hauptrolle zu sehen ist US-Mime Chris Evans, in weiteren Rollen Scarlett Johansson und Robert Redford.

Foto: walt disney studios

Banklady (D 2013, 118 min)
Regie: Christian Alvart
Mit: Ken Duken, Nadeshda Brennicke, Charly Hübner, Heinz Hoenig, Heinz Strunk

Gisela Werler ist eine einfache junge Frau, die mit ihren gut 30 Jahren in der Hamburger Nachkriegszeit noch bei ihren Eltern lebt. Doch sie träumt von Liebe und von der großen Welt. Da trifft sie den charismatischen Gangster Hermann Wittorff. Mit ihm zusammen raubt sie 19 Banken in Norddeutschland aus. Stets schick angezogen und sehr höflich - daher nennen die Medien sie "Banklady". Nach dem wahren Fall der Hilfsarbeiterin Werler, die später im Gefängnis ihren Komplizen geheiratet hat, schuf "Tatort"-Regisseur Christian Alvart den gleichnamigen Film.

Foto: constantin film

Veronica Mars (USA 2014, 107 min)
Regie: Rob Thomas
Mit: Kristen Bell, Jason Dohring, Krysten Ritter, Ryan Hansen, Francis Capra

Ihre Zeit als Amateurdetektivin in Neptune (Kalifornien) hat Veronica Mars hinter sich gelassen und steht nun kurz davor, ihr Studium an der juristischen Fakultät abzuschließen. Sie bewirbt sich schon bei noblen Anwaltskanzleien, da erhält sie einen Anruf von ihrem Ex-Freund Logan, der wegen Mordes angeklagt wird. Veronica fährt zurück nach Neptune und hilft Logan, einen Anwalt zu finden. Doch als sie den Eindruck hat, dass in Logans Fall nicht alles mit rechten Dingen zugeht, zieht es sie zurück in ein Leben, mit dem sie doch eigentlich abgeschlossen hatte. Nach erfolgreichem Crowdfunding kommt die Filmversion der TV-Serie "Veronica Mars" nun auch ins Kino.

Foto: warner

Stories We Tell (CDN 2012, 108 min)
Regie: Sarah Polley

Sarah Polley ist eine von vielen "Geschichtenerzählern" in ihrer Familie. Um die widersprüchliche Vergangenheit ihrer verstorbenen Mutter zu ergründen, greift die kanadische Filmemacherin zur Kamera. Nach und nach legt sie durch Interviews detektivisch die unterschiedlichen Ebenen der Geschichte frei, stößt auf Geheimnisse, enttarnt Widersprüche in mal mehr, mal weniger zuverlässigen Antworten und zeichnet so nicht nur ein Bild ihrer vielseitigen, komplizierten Mutter, sondern auch des zerbrechlichen Familiengefüges, das sie hinterlassen hat.

Foto: polyfilm

Antboy (DK 2013, 80 min)
Regie: Ask Hasselbalch
Mit: Oscar Dietz, Nicolas Bro, Samuel Ting Graf, Amalie Kruse Jensen

Pelle ist ein Außenseiter. Der zwölfjährige Bub ist extrem schüchtern und hat kaum Freunde. Dann aber nimmt sein Leben eine entscheidende Wendung: Pelle nämlich wird von einer genmanipulierten Ameise gebissen und verfügt plötzlich über Superkräfte. Nicht nur das Glas Orangensaft in seinen Händen geht entzwei, der kleine Bub kann nun auch an Häuserwänden hochklettern und selbst mit seinem Urin ungewöhnliche Dinge anstellen. Zum Glück ist Pelles Klassenkamerad Wilhelm ein Comic-Nerd, der sogleich ahnt, was mit Pelle passiert ist. Bei der auf den Kinderbüchern von Kenneth Boegh Andersen basierenden Adaption handelt es sich um das Spielfilmdebüt des dänischen Regisseurs Ask Hasselbalch.

Foto: filmladen

High Performance (A 2014, 100 min)
Regie: Johanna Moder
Mit: Manuel Rubey, Marcel Mohab, Katharina Pizzera, Helmut Berger

Vom ORF als "Kinosegen" gepriesen, beim Max-Ophüls-Festival mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und bei der Diagonale in Graz gefeiert: Die Komödie "High Performance" der jungen Steirerin Johanna Moder stellt mit Manuel Rubey und Marcel Mohab zwei ungleiche Brüder ins Zentrum, die sich in ihrem jeweiligen Berufsfeld behaupten wollen und dabei langsam annähern.

Foto: thimfilm

D.U.D.A. Werner Pirchner (A 2014, 84 min)
Regie: Malte Ludin

Werner Pirchner, der Jazzmusiker und -komponist aus Hall, ist mehr als zehn Jahre nach seinem Tod in Vergessenheit geraten, manchen aber durch seine noch immer gespielten Jingles für Ö1 ein Begriff. Der "Zappa von Tirol", wie er einmal in der Hommage "D.U.D.A!" von Regisseur Malte Ludin genannt wird, hat mit dem Film "Der Untergang des Alpenlandes" und dem "halben Doppelalbum" einst den rebellischen Soundtrack einer Generation bestimmt. Größen wie Erwin Steinhauer, Felix Mitterer und Josef Hader erinnern sich.

Foto: filmladen

Die Dinos sind los (Südkorea/USA 2012, 85 min)
Regie: John Kafka, Yoon-suk Choi

Ernie liebt nichts mehr auf der Welt als spannende Abenteuer. Egal, ob er auf seinem Skateboard mit Raketenantrieb durch die Straßen düst oder sich heimlich mit seinem besten Freund Max ins prähistorische Museum schleicht. Nur seine Schwester Julia nervt, weil sie ihn bei jeder Gelegenheit verpetzt. Als Ernie, Max und Julia die Zeitmaschine von Max' Vater, einem eigensinnigen Erfinder, unter die Lupe nehmen, passiert das absolut Unmögliche: Die Freunde aktivieren die Maschine und reisen durch die Zeit. Aber nicht nur ein paar Jahre zurück - nein, ganze 145 Millionen. Die drei landen mitten in einem Dinosauriernest und stellen die Urzeit auf den Kopf. (APA/red, 24.3.2014)

Foto: thimfilm