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Wer "Asylheim" und "Chemnitz" suchte bekam bei Google Maps die NPD-Landesgeschäftsstelle angezeigt.

Foto: EPA/Zucchi

Der Suchmaschinenbetreiber Google hat in seinem Kartendienst eine peinliche Panne ausgebügelt. Die im deutschen Chemnitz erscheinende "Freie Presse" war darauf gestoßen, dass nach Eingabe der Begriffe "Asylheim" und "Chemnitz" im Suchfeld von Google Maps als Ergebnis die Landesgeschäftsstelle der rechtsextremen NPD in Riesa angezeigt wurde.

Fehler behoben

Ein Google-Sprecher teilte nun mit, dass der Fehler behoben sei. Wer jetzt die beiden Suchbegriffe eingibt, bekommt die Außenstelle des deutschen Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Chemnitz als Ergebnis.

Algorithmus schuld

Der Chaos Computer Club Dresden vermutete dem Zeitungsbericht zufolge, dass der für die Suche im Netz verwendete Algorithmus für den Fehler verantwortlich gewesen sein könnte. Wenn die Rechtsextremen beide Begriffe häufig in Kombination verwendet haben, habe die Suchmaschine vermutet, dass alle drei zusammengehörten. (APA, 05.04.2014)