Die Welt in ihrer ganzen Vielfalt zu erfassen ist für den Einzelnen kaum möglich. Gebirge, Ozeane, Wüsten und Wälder warten darauf, entdeckt zu werden. Doch selbst, wenn die Erkundung all dieser Schätze der Erde nicht möglich ist, so liefern doch Naturfotografen ein Abbild von Traumzielen und bieten Inspiration für Reisen.

In einem neu erschienen Bildband stellen fünf der besten deutschen Naturfotografen ihre Arbeit vor und nehmen den Leser mit auf eine Weltreise zu spektakulären Plätzen und Orten zwischen schneebedeckten Gipfeln und der bunten Unterwasserwelt. Ingo Arndt, David Hettich, Markus Mauthe, Bernd Römmelt und Florian Schulz zeigen die Welt auf ihre individuelle Art und Weise und zeichnen so ein vielfältiges Bild der Erde.

In Portraits und Interviews erzählen die Fotografen von ihrer Arbeit, ihrer Motivation, ihren Einflüssen und Zielen, ehe die Reise beginnt zu den Riffhaien der Karibik, in die Wälder Brasiliens, in die Bergwelt Europas und zu den Nordlichtern auf den Lofoten. In kurzen Texten werden die Bilder erklärt, ihre Entstehung und Details über das Motiv. Making-of-Aufnahmen geben Einblick in die Arbeit von Naturfotografen.

Das Buch macht nicht nur Lust darauf, die gezeigten Gebiete selbst kennen zu lernen, es zeigt auch die Vielfalt dieser Erde und erinnert gleichzeitig daran, wie verletzlich sie ist. (todt, derStandard.at, 15.4.2014)

Ingo Arndt, Tierfotografie rund um den Globus

In manchen Königspinguin-Kolonien auf Südgeorgien brüten mehrere Hunderttausend Tiere.
Foto: Ingo Arndt/Knesebeck Verlag
Der Rotaugenfrosch schützt seine Augen im Schlaf mit einer Nickhaut, die hier das Auge bereits halb verschließt.
Foto: Ingo Arndt/Knesebeck Verlag

David Hettich, Die Stille der Ozeane

Rekordhalter im Tierreich: Der Walhai erreicht eine Länge von 14 Metern und ist somit der größte Knorpelfisch weltweit.
Foto: David Hettich/Knesebeck Verlag

Markus Mauthe, Naturschutz mit der Kamera

"Ein solches Foto kann an nicht planen. Um ein Gewitter perfekt ins Bild zu bannen, muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Die ist mir in meinen 25 Jahren als Naturfotograf nur einmal gelungen", erläutert Markus Mauthe sein Foto, das an der Abbruchkante des Canyonlands-Nationalparks in den USA entstanden ist.
Foto: Markus Mauthe/Knesebeck Verlag
Für sein Projekt "Europas wilde Wälder" war Mauthe in Finnland unterwegs. Dort hat er vom Erfahrungsschatz einheimischer Naturfotografen profitiert und konnte unter anderem einen Bartkauz im Anflug fotografieren.
Foto: Markus Mauthe/Knesebeck Verlag

Bernd Römmelt, Suche nach dem perfekten Berglicht

Nach einem Gewitter in den Allgäuer Alpen.
Foto: Bernd Römmelt/Knesebeck Verlag
"Eine traumhafte Nordlichtnacht im Februar auf den Lofoten."
Foto: Bernd Römmelt/Knesebeck Verlag

Florian Schultz, Ruf der Wildnis

Abertausende von Munkiana-Teufelsrochen im Golf von Kalifornien. Aus dem kreisenden Flugzeug aufgenommen, hält dieses Foto exakt den Moment fest, als einer der Rochen aus dem Wasser springt.
Foto: Florian Schulz/Knesebeck Verlag
"Mehrere Wochen folgten ein befreundeter Buschpilot und ich der Herde, um die Wanderung der Karibus zu dokumentieren. Nur der Blick aus dem Flugzeug macht die große Anzahl der Tiere und die weitläufige Landschaft gleichermaßen begreiflich."
Foto: Florian Schulz/Knesebeck Verlag
Foto: Knesebeck Verlag
Foto: Knesebeck Verlag