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Stöger mit Mut und Hut. Der Österreicher ist in der Bundesliga angekommen.

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Köln gegen Bochum ...

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... ein Duell zweier Supermarkt-Werkselfs.

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Köln - Der 1. FC Köln und Trainer Peter Stöger haben am Ostermontag den Aufstieg in die deutsche Fußball-Bundesliga vorzeitig perfekt gemacht. Die "Geißböcke" besiegten vor 49.100 Fans im eigenen Stadion den VfL Bochum mit 3:1 (0:1) und fixierten damit bereits in der viertletzten Runde der 2. Liga den Meistertitel und nach zwei Jahren die Rückkehr ins Oberhaus.

Bochum ging durch Latza (42.) in Führung, doch Risse (50.), Helmes (64./Elfernachschuss) und Ujah (82.) drehten das Match zugunsten der Gastgeber, die nach fünf Siegen in Serie und mit zehn Punkten Vorsprung auf Greuther Fürth auch den ersten Platz fix haben. Stöger schaffte als Meistermacher von Austria Wien gleich in seiner ersten Saison in Deutschland und als erster österreichischer Trainer den Aufstieg aus der 2. Liga. Damit wird 2014/15 erstmals seit Kurt Jara (bis 6. 4. 2005 bei Kaiserslautern) wieder ein Österreicher im deutschen Oberhaus coachen.

Liga-Rekord möglich

Seit der 6. Runde rangierten die Kölner, bei denen Kevin Wimmer am Montag durchspielte, stets auf einem Aufstiegsplatz, und sie steuern auch auf einen Liga-Rekord zu: Mit nur 17 Gegentreffern ist die Marke von 25 Gegentoren von Preußen Münster (1978/79) in den restlichen drei Runden in Reichweite.

Stöger war in der ersten Hälfte mit der Vorstellung seines Teams gar nicht zufrieden gewesen. Latza brachte die Gäste nach einem Corner in Führung, doch nach dem Wechsel münzten die "Geißböcke" ihre Überlegenheit auch in Tore um. Nach dem Schlusspfiff gab es bei den Fans kein Halten mehr, Tausende strömten zum Feiern mit dem Team auf das Spielfeld.

Auch die Austria jubelt

Auch die Wiener Austria freut sich mit dem 1. FC Köln. Denn durch die Rückkehr des Traditionsclubs ins Oberhaus wird eine Erfolgsklausel im Vertrag der Wiener mit den Kölnern schlagend. Um welche Summe es sich handelt, darüber wurde zwischen den Vereinen Stillschweigen vereinbart. Laut Medienberichten soll es sich um 750.000 Euro handeln.

"Für uns ist es eine doppelte Freude. Wir freuen uns persönlich für Peter und Manfred (Schmid, Anm.). Und wir freuen uns über die Bonuszahlung, die im Vertrag verankert wurde", meinte Austrias Wirtschaftsvorstand Markus Kraetschmer am Montag. (APA, 21.4.2014)