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"Symphonien schreiben heißt, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln eine Welt zu erbauen", war Gustav Mahler überzeugt. Auch seine zweite Symphonie, die "Auferstehungssymphonie", kann in diesem Kontext verstanden werden. Mahler vertonte darin jene ihm innewohnende Ambivalenz von Introvertiertheit und bis zur Verzweiflung explosiven Leidenschaftlichkeit, die ihn sein Leben lang begleitete.

Die Wiener Akademische Philharmonie (WAPH), bestehend aus Amateur- und Profi-Musikern, führt am 8. Mai um 19.30 im Großen Saal des Wiener Konzerthauses eben jene monumentale Symphonie, eingeleitet von Mahlers Rückert-Lied "Ich bin der Welt abhanden gekommen", unter der Leitung von Azis Sadikovic auf. (red, derStandard.at, 3.5.2014)