Steve Ballmer und Bill Gates bei einer Pressekonfernez

Auf Drängen zahlreicher von Microsoft finanzierter Lobby-Gruppen wurde eine geplante Open Source Konferenz der World Intellectual Property Organization (WIPO) abgesagt, das berichtet die Washington Post . Ursprünglich sollte auf dem Treffen über die Möglichkeiten, die Open Source für Entwicklungsländer bietet, beraten werden.

Verhinderung

Microsoft habe über Druck auf das US-Patentamt und die US-Regierung dafür gesorgt, dass das Treffen, zu dem zuvor 60 WIPO-Wissenschafter aufgerufen hatten, nicht stattfinden werde. Auch die Business Software Alliance (BSA) hat sich nach eigenen Angaben "einmütig gegen die Konferenz eingesetzt", da starke Eigentumsrechte die Grundlage für die Entwicklung innovativer Technologien sei. Eine Vertreterin des US-Patenamtes geht sogar so weit, zu behaupten, dass ein Treffen, dass die Aufgabe von geistigem Eigentum zum Ziel habe, den Prinzipien der WIPO widerspreche. (red)