Die historische Schmalspurbahnstrecke verkehrt zwischen Gmünd, Groß Gerungs und Litschau.

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Gmünd- In Gmünd ist am Samstag das neue Betriebszentrum der Waldviertelbahn eröffnet worden. Der moderne Bahnhof sei der Beweis dafür, wie positiv sich die Schmalspurbahn nach der Übernahme durch das Land Niederösterreich entwickle, erklärte Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP) in einer Aussendung. Die Bahn sei ein Tourismusmagnet, der jährlich eine halbe Million Euro Wertschöpfung ins Waldviertel ziehe.

Ein Jahr Bauzeit

Das Betriebszentrum wurde in einjähriger Bauzeit errichtet. Es umfasst auf 12.000 Quadratmetern den Bahnhof samt Halle mit Panoramaverglasung, ein Kundencenter, eine Remise und Werkstätte. Der Parkplatz ist für 100 Pkw konzipiert.

Die Waldviertelbahn ist vom 1. Mai bis 26. Oktober in Betrieb. 20.000 Fahrgäste sind laut Homepage der NÖVOG (niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft) pro Saison auf der 69 Kilometer langen, historischen Schmalspurbahnstrecke zwischen Gmünd, Groß Gerungs und Litschau unterwegs. Weiters betreibt die NÖVOG die Mariazeller- und Wachaubahn, den Reblaus-Express, die Bergbahnen auf die Gemeindealpe bei Mitterbach, die Schneeberg-Sesselbahn und die Schneebergbahn sowie die Wieselbuslinien. (APA, 11.5.2014)