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Elisabeth Gehrer bei einer ÖVP-Party im Rahmen der Präsentation des 'Rotweissroten Liederbuchs' im Mai 2002

foto: reuters/prammer
Wien - VP-Klubobmann Wilhelm Molterer ist überzeugt, dass Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V) ganz bewusst mit scharfer Wortwahl - Stichwort Party-Rauschen statt Kinder-Kriegen - die so genannte Wertediskussion über das Leben der heutigen Jugend eingeleitet hat: "Über Formulierungen kann man immer diskutieren, aber die Liesl Gehrer verwendet diese Formulierung auch bewusst, um diese Diskussion anzuheizen. Ich kenne sie gut genug, sie feiert selber sehr gerne und sie will sicher niemandem das Feiern vermiesen", so der stellvertretende VP-Chef in der "Presse" (Freitag-Ausgabe). Komplett einig ist sich Molterer mit der Bildungsministerin, was die Ablehnung einer "Pensionistensteuer" angeht. Diese Idee sei "zynisch und der völlig falsche Ansatz". Was sich der Klubchef aber vorstellen kann, ist, bei der Pensionsanpassung eine Differenzierung zu machen - also eine inflationsabhängige Wertanpassung bis zu einem bestimmten Pensionsniveau, und über dieses hinaus nur ein Festbetrag. (APA)