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"Wir halten unser Wort" - das Motto der Knittelfelder Tagung

Foto: APA/Schlager
Wien - "Ich bin ja kein Bausparer", begründet der Kärntner Landeshauptmann und frühere FPÖ-Obmann Jörg Haider in Anspielung auf die neue Funktion Susanne Riess-Passers bei Wüstenrot, warum er keinen Kontakt mehr zu seiner ehemaligen Mitstreiterin hat. Mit Kritik an ihr hält er sich ein Jahr nach Knittelfeld laut einer Vorabmeldung in der am Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" nicht zurück: "Hier hat eine Flucht aus der Verantwortung stattgefunden. Man hat meine 15-jährige Aufbauarbeit in einem Monat kaputt gemacht."

Lobend äußert sich der Kärntner Landeshauptmann neuerlich über den nunmehrigen FPÖ-Obmann Vizekanzler Herbert Haupt: Dieser sei "ein freiheitliches Urgestein. Keiner, der davon läuft." Dennoch sei er weiterhin bereit, die Führung der Partei zu übernehmen, wenn Haupt das wünsche: "Ich dränge nicht darauf, Parteichef zu werden. Es ist aber ein breiter Wunsch in der Partei, dass die Arbeit zwischen ihm und mir geteilt wird. Wenn Haupt das will, dann wird es stattfinden. Wenn nicht, dann eben nicht."

Wahlziel bei den Kärntner Landtagswahlen sei es, wieder stärkste Partei zu werden, so Haider, der überzeugt ist, "sicher mehr als 42 Prozent" zu machen. Auf die Frage, wann das Polit-Projekt Jörg Haider als gescheitert zu betrachten sei, antwortet der Kärntner Landeshauptmann: "Wenn ich nur Zweiter werde." (APA)