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Schwere Schäden in der Gemeinde Ugovizza beim letzten Unwetter am 30.8.2003

Foto: APA/ Lancia

Rom - Das schlechte Wetter sollte auch in den kommenden Tagen andauern. Die Behörden im Kanaltal, das vor zehn Tagen von schweren Unwettern heimgesucht wurden, bangen um die Wiederaufbauarbeiten in den betroffenen Gemeinden. Der diese Woche geplanten Schulbeginn in den Gemeinden von Ugovizza und Malborghetto könnte wegen des schlechten Zustands der Schulgebäude verschoben werden.

Schwere Gewitter und Windhosen haben Mittel- und Süditalien heimgesucht. Ein 63-jähriger Bauer kam in der süditalienischen Region Apulien ums Leben, nachdem sein Auto von einer Schlamm- und Wasserlawine erfasst wurde, berichteten italienische Medien am Dienstag. In der selben Gegend wird auch ein 60-jähriger Mann vermisst.

In der Ortschaft Chiatona (Apulien) trat der Fluss Tare über die Ufer und überschwemmte mehrere Teile der Kleinstadt. Die Bahnlinie in der Provinz Taranto wurde wegen Erdrutschen gesperrt. Bäume stürzten wegen der schweren Winde um, dabei wurde eine Frau verletzt.

Die Schäden für die Landwirtschaft der Agrarregion Apulien sind groß. Bei den schweren Überschwemmungen kamen in der Provinz Taranto zahlreiche Tiere ums Leben. An der Amalfitanischen Küsten wurden wegen der starken Winde zahlreiche Boote und Schiffe schwer beschädigt.(APA)