• Belgien: Für den Entwurf.

  • Dänemark: Hat Zustimmung signalisiert. Kopenhagen will Sonderregelungen (u.a. zu Euro und Verteidigungspolitik) in die Verfassung überführen.

  • Deutschland: Plädiert für die Annahme des Vorschlages.

  • Estland: Fordert stimmberechtigten Kommissar je Land.

  • Finnland: Will vollwertigen Kommissar pro Land und gleichberechtigte Rotation im EU-Rat. Kompromissvorschlag: Teampräsidentschaft.

  • Frankreich: Für die Annahme des Entwurfs. Paris forciert Aufbau einer von der Nato unabhängigen EU-Militärpolitik.

  • Griechenland: Für stimmberechtigten Kommissar je Land.

  • Großbritannien: Lehnt den Vorschlag für Nato-unabhängiges EU-Militär ab. Will Veto für EU-Außen- und Steuerpolitik beibehalten.

  • Irland: Für die Beibehaltung des Vetorechts in Steuerfragen. Übernimmt ab 1. Jänner 2004 den EU-Vorsitz.

  • Italien: Ist gegen ein Aufschnüren des Entwurfs, strebt eine politische Einigung bis Mitte Dezember an. Für Gottesbezug in der Verfassung.

  • Lettland: Fordert einen stimmberechtigten EU-Kommissar für alle, will fünf EU- Abgeordnete (statt vier).

  • Litauen: Verlangt einen Kommissar pro Mitgliedsland.

  • Luxemburg: Für den Entwurf.

  • Malta: Verlangt mindestens sechs EU-Abgeordnete (statt vier) und eine vollwertige Vertretung in der Kommission.

  • Niederlande: Für den Entwurf.

  • Polen: Will die Stimmgewichtung des Nizza-Vertrages beibehalten, die Warschau (wie Madrid) gegenüber bevölkerungsstärkeren Ländern bevorzugt. Tritt für das Prinzip "ein Land – ein Kommissar" und den Gottesbezug ein.

  • Portugal: Verlangt eine Klärung der Kompetenzen des Ratsvorsitzenden. Tritt für eine Kommission ein, in der alle Länder gleich stark vertreten sind. Für den Gottesbezug.

  • Schweden: Will zustimmen.

  • Slowakei: Will einen Kommissar pro Mitgliedsland.

  • Slowenien: Für einen Kommissar pro Land, will fünf statt vier Europaabgeordnete.

  • Spanien: Verlangt die Beibehaltung der Nizza-Regelung. Will Hinweis auf die christlichen Wurzeln Europas.

  • Tschechien: Will Kompetenzen des EU-Vorsitzenden klären; ein Kommissar pro Land.

  • Ungarn: Will einen Kommissar pro Land und den Schutz nationaler Minderheiten deutlicher verankert sehen.

  • Zypern: Verlangt gleichberechtigten Kommissar. (APA/DER STANDARD, Printausgabe, 2.10.2003)