Foto: i:b
Wien - Ingeborg Bachmann zählt zu den bedeutendsten und vor allem international rezipierten Schriftstellerinnen aus dem deutschen Sprachraum. Am 17.10.2003 jährt sich ihr Todestag zum 30. Mal. In einem ambitionierten Schritt haben die Bachmann Erben und der Literatur-Verein zur Förderung von Werk- & Kunstverständnis „i:b“ den Veranstaltungszyklus „Ich weiß keine bessere Welt“ ins Leben gerufen. Fünf „Interdisziplinäre Aktionen“ an unterschiedlichen Orten in Wien: Lesung, Filmdokumentation und Podiumsgespräch.

"Stimme und Wort" ist der Titel einer Matinee im RadioKulturhaus am 12. Oktober. Das Leben hinter dem Werk ist Fokus des Gesprächs, das Bachmann-Biograf Hans Höller mit Familienmitgliedern und Wegbegleitern führt. Bisher unveröffentlichte phonografische Originaldokumente werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und Auszüge aus Bachmanns Kriegstagebuch aus dem Jahr 1945 werden erstmals zu hören sein.

Bachmann Filmnacht

Eine Bachmann Filmnacht im Metro Kino zeigt das beeindruckende Filmportrait „Ingeborg Bachmann in Italien“ und Werner Schroeters „Malina“ am 17.10..

(red)