Im Kartellrechtsstreit zwischen Microsoft und der EU-Komission hat der US-Konzern ein neues Angebot vorgelegt, um eine drohende Verurteilung zu verhindern: So will der Softwareriese künftig auch für andere Video- und Audio Abspielsoftware als den eigenen Media Player "volle Kompatibilität" mit Windows garantieren, dies berichtet die Financial Times Deutschland . Kern Damit geht Microsoft auf einen der zentralen Vorwürfe im Streit ein, der Vorwurf lautet unter anderem, dass die Redmonder ihre marktbeherrschende Stellung benutzt haben, um Konkurrenten – wie etwa den Hersteller des Real Players – aus dem Markt zu drängen. Trotzdem geben Experten dem Angebot kaum Aussicht auf Erfolg, dabei handle es sich wieder einmal nur um "kosmetische Veränderungen", heißt es in EU-Kreisen. Entscheidend Für Microsoft steht im Kartellverfahren einiges auf dem Spiel, entschieden werden soll unter anderem darüber, ob Windows künftig in der EU mit Zusatzsoftware ausgeliefert werden darf. Mitte November soll es zur Klärung der Vorwürfe eine Anhörung von Microsoft-Vertretern geben. (red)