Der Mobilfunkanbieter Vodafone hat auf der Münchener Computermesse Systems den Netzzugang eines Notebooks mit UMTS demonstriert. Die dafür eingesetzte PC-Karte unterstützt neben dem für nächstes Jahr erwarteten mobilen Hochgeschwindigkeitsnetz auch das GPRS-Protokoll, das im bestehenden GSM-Netz die Datenübermittlung auf 40 Kilobit pro Sekunde beschleunigt.

"Ein Quantensprung"

UMTS verspricht bis zu 384 Kilobit/Sekunde - das entspricht der sechsfachen ISDN-Geschwindigkeit. Dies bedeute "einen echten Quantensprung für das mobile Arbeiten", erklärte Vodafone zur Systems. Als Anwendung für das UMTS-Handy wurde die Videotelefonie gezeigt, bei der die Gesprächspartner einander nicht nur hören, sondern auch sehen.(APA/AP)