Die US-Regionaltelefongesellschaft BellSouth hat ihre Fusionsgespräche mit dem Telekomkonzern AT&T ausgesetzt. Wie das "Wall Street Journal" am Mittwoch in seiner Onlineausgabe berichtete, war BellSouth nicht mit einem Kaufpreis von 19 Mrd. Dollar (16,3 Mrd. Euro) für den größten amerikanischen Ferngesprächskonzern einverstanden. Eine potenzielle Vereinbarung hätte AT&T mit 24 Dollar je Aktie in Form von Bargeld und Aktien bewertet. Die Unternehmen äußerten sich nicht.

Dies hätte einem Aufgeld von rund 20 Prozent gegenüber dem gegenwärtigen AT&T-Aktienkurs von 19,94 Dollar entsprochen. BellSouth notiert mit 25,33 Dollar.

Der Abbruch der Gespräche schließe die Aussichten auf eine zukünftige Vereinbarung nicht vollständig aus, doch seien die Chancen viel geringer geworden. (APA)