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Früher Schnee richtete enormen Schaden in der Türkei an

Foto: APA/ Menahem Kahana

Erzurum - Ein heftiger Wintereinbruch mit kräftigen Schneefällen hat die osttürkische Stadt Erzurum in eine "weiße Hölle" verwandelt. In einem Großteil der Stadt gebe es seit drei Tagen weder Wasser noch Strom, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag.

Die Schneemassen hätten fast sämtliche Stromleitungen zu Boden gerissen. Zum Glück sei niemand durch Stromschläge ums Leben gekommen, zitierte die Agentur den Direktor der Elektrizitätswerke, Adnan Taskesenlioglu. Seine Mitarbeiter gingen sehr behutsam bei der Reparatur der Stromleitungen vor.

Da auch viele Backöfen wegen des Stromausfalls kalt bleiben, bilden sich vor den wenigen Bäckereien, die noch Brot backen, vor dem Fastenbrechen am Abend lange Schlangen, berichtete Anadolu. Anfang der Woche hat wie in anderen islamischen Ländern auch in der Türkei der Fastenmonat Ramadan begonnen. (APA)