Die Bundesanstalt für Arbeit will am 1. Dezember ihren virtuellen Arbeitsmarkt starten. Gegen dieses Projekt laufen die vier führenden Jobportale Deutschlands Sturm. Jobscout 24, Jobpilot, Monster Deutschland und Stepstone sehen sich in ihrer Existenz gefährdet, berichtet der Kontakter .

Konzept

"Der Wettbewerb der Jobbörsen in Deutschland lief bisher gut", sagt Rolf Baumann, Vorstand von Stepstone gegenüber dem Kontakter, "jetzt kommt das Arbeitsamt und macht den Markt kaputt". Mit einem Gegenkonzept werden die vier Anbieter nach Kontakter-Informationen am 14. November an die Öffentlichkeit gehen. Ihre Forderung: Das Arbeitsamt berät und leitet Arbeit Suchende an die privatenOnline-Jobbörsen weiter. Eine solche Kooperation zwischen der Bundesanstalt für Arbeit und den kommerziellen Jobbörsen würde die Steuerzahler um 54 Millionen Euro entlasten, heißt es dazu bei Jobpilot.

Werbung

Die deutsche Bundesanstalt für Arbeit will den Start ihres virtuellen Arbeitsmarktes ab Januar 2004 mit einer rund 20 Millionen Euro teuren Kampagne begleiten. Die verantwortliche Werbeagentur ist Scholz & Friends in Hamburg. (pte)