Sechs statt bisher vier Listen treten zur Betriebsratswahl im ORF-Funkhaus am Dienstag an. Mit Unzufriedenheit an der Vertretung etwa beim neuen Stellenplan hat das offenbar wenig zu tun. Neu sind eine eigene Ö3-Liste und eine von Georg Tidel, der nunmehr die Zeitschrift des Radiokulturhauses betreut.Fünf Mandate hatte bisher die Liste der - nun mit neuem Kollektivvertrag angestellten - freien Mitarbeiter. Drei hielt die Fachliste Programm, zwei jene des Radiosymphonieorchesters und eines die bürgerliche "Teamwork". Mit einem weiteren Mandat liegen bei den Zentralbetriebsratswahlen im Jänner zwölf Stimmen auf der Waage. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 4.11.2003)