Microsoft hat auf der RSA Conference 2003 einmal mehr sein Engagement für mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit im Rahmen der Trustworthy Computing-Initiative angekündigt.

Neue Service Packs

Sicherheit und Zuverlässigkeit der Software-Infrastruktur will Microsoft für die User etwa mit dem Start der Windows Rights Management Services für Windows Server 2003 erzielen. Desweiteren wurden auch das Service Pack 2 für Windows XP und das Service Pack 1 für Windows Server 2003 offiziell angekündigt.

Vier Sicherheitsprobleme

Das Service Pack 2 für Windows XP soll gleich mehrere Sicherheitsprobleme beheben: E-Mail-Attacken, schädliche Inhalte auf Webseiten, Buffer Overflow-Attacken und port-basierte Angriffe sollen dann der Vergangenheit angehören. Auch die Microsoft-Firewall soll mit dem kommenden Service Pack standardmäßig installiert werden. Das Service PAck 2 für XP soll bereits in der ersten Jahreshälfte 2004 erscheinen, wenig später soll dann auch ein Service Pack für Windows Server 2004 erscheinen. Dieses soll vor allem den Netzwerkadministratoren in Unternehmen bessere Schutzmöglichkeiten für die Firmennetze gewährleisten.

Mehr Sicherheit auch für NT und 2000

Doch etwas überraschend kam die ankündigung des Softwarekonzerns in Zukunft doch noch Sicherheits-Updates für Windows NT 4 und 2000 liefern zu wollen. Noch bis Juni 2004 sollen NT-User mit dem Service Pack 6a und Windows 2000 mit Service Pack 2 Sicherheitsupdates erhalten. Wie schon seit einiger Zeit bekannt, wird auch das Patch-System überarbeitet und soll in Zukunft auf ein monatliches Release beschränkt sein, um so den Administratoren die Arbeit zu erleichtern. Mike Nash, vom Security Business bei Microsoft, nannte auch die Next-Generation Secure Computing Base (NGSCB), formerly known as Palladium, als wesentlichen Schritt für mehr Datensicherheit und Integrität.(red)