Edle Aluminium-Gehäuse sind das Markenzeichen der Powerbooks von Apple. Aber auch auf die inneren Werte kommt es an. Die "Macwelt" hat in ihrer neuesten Ausgabe die aktuelle Powerbook-Serie (Der Webstandard berichtete) in Augenschein genommen und kommt zu dem Ergebnis: Überzeugen kann nur das neue 15-Zoll-Modell (rund 2.900 Euro) mit 1,25 Gigahertz, 512 Megabyte Arbeitsspeicher und Superdrive-Laufwerk.

Foto: Apple

Enttäuschend dagegen schneiden das schlecht ausgestattete 15-Zoll-Powerbook mit 1 Gigahertz Taktfrequenz (2.320 Euro) sowie das leistungsschwache 12-Zoll-Einstiegsmodell für rund 1.850 Euro ab. Flaggschiff der neuen Powerbook-Serie ist ein 17-Zoll 1,33 Gigahertz-Modell, vornehmlich geeignet für DVD-Fans und Anwender mit großflächigen Desktop-Ansprüchen.

Nachlese

Apple bringt neue iBooks - eine Ansichtssache

Foto: Apple

Ab sofort haben die Apple Powerbooks alle wichtigen technischen Standards wie Bluetooth-Funkverbindung, Firewire 800- und USB 2.0- Schnittstellen sowie Wireless-LAN mit an Bord. Bedauernswert ist aber laut "Macwelt", dass Apple die aktuelle Powerbook-Serie noch nicht mit IBMs 64-Bit-Prozessor Power PC 970 (G5) ausgestattet hat. Somit arbeiten im Inneren der mobilen Macs immer noch G4-Prozessoren von Motorola, die keine allzu großen Leistungsreserven erwarten lassen.

Einen weiteren Schwachpunkt der aktuellen Powerbook-Serie stellt die noch immer relativ hohe Abwärme der Rechner dar, die bisweilen 40 Grad Celsius und mehr erreichen kann. Um die Betriebstemperatur zu reduzieren, wird empfohlen, die Wireless-LAN-Funktion zu deaktivieren, wenn sie nicht gebraucht wird. Diese Maßnahme erhöht darüber hinaus die Akku-Laufzeit, die im Schnitt zwischen zweieinhalb und fünf Stunden liegt.(red)

Foto: Apple