Pointe-Noire - Sieben Menschen sind nach Vermutungen des kongolesischen Gesundheitsministeriums in der Westregion Cuvette an Ebola gestorben. Die Opfer, eine fünfköpfige Familie und zwei Krankenschwestern, sollen die Symptome der Krankheit gezeigt haben, hieß es am Mittwoch. Erst im Jänner hatte Kongo das Ende einer Ebola-Epidemie in derselben Region bekannt gegeben. Eine kongolesische Spezialistengruppe ist am Dienstag zur Untersuchung der Todesursache der am Freitag in Mbanza Verstorbenen aufgebrochen. Nach Angaben des Gesundheitschefs Damase Bozongo ist der Wiederausbruch von Ebola noch nicht bestätigt. Das Ministerium bat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt um Material für die weiteren Untersuchungen der Spezialisten vor Ort. Im Juni hatte die Krankheit 120 Menschen das Leben gekostet und wurde wahrscheinlich durch infiziertes Gorillafleisch ausgelöst. Ebola führt durch massiven Blutverlust zu einem schnellen Tod. (APA/AP)