Mosul - Guerilla-Kämpfer haben am Mittwoch bei mehreren Angriffen auf US-Truppen im Norden des Irak drei Iraker getötet und mindestens zwölf Menschen verletzt, darunter fünf amerikanische Soldaten. In der Stadt Mosul (Mossul) sei am Nachmittag ein Kind getötet worden, als eine Handgranate auf zwei US-Fahrzeuge geworfen worden sei, hieß es in Krankenhauskreisen. Es habe auch mindestens sieben Verletzte gegeben. Die US-Armee teilte mit, ein Soldat sei verwundet worden. Im Süden der Stadt wurde später eine Mörsergranate auf eine US-Wagenkolonne abgefeuert. Dabei wurden Augenzeugen zufolge zwei irakische Männer getötet. Ein US-Soldat sei verletzt worden.

Ex-Generäle verhaftet

Bei einer Razzia in der Stadt Falluja, westlich von Bagdad, nahm die US-Armee zwei ehemalige Generäle von Saddam Hussein gefangen. Die zwei Ex-Generäle würden verdächtigt, Geldgeber und Organisatoren von Angriffen auf die US-Truppen rund um Falluja gewesen zu sein, teilte die Armee mit.

Die US-Besatzungstruppen im Irak werden seit Monaten fast täglich angegriffen. Seit dem von Bush am 1. Mai erklärten Ende der Hauptkampfhandlungen im Irak wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters knapp 140 US-Soldaten bei Angriffen getötet. (APA/Reuters)