San Francisco - Der Fischereibetrieb in seichten Gewässern vor der amerikanischen Westküste wird für den Rest des Jahres eingestellt. Die Maßnahme diene der Erholung zweier am Meeresboden lebender Fischarten, deren Bestand zurückgegangen sei, erklärte die für die Fischerei im Pazifik zuständige Behörde am Donnerstag im kalifornischen Del Mar. Demnach ist der Fischfang vom Meeresufer bis zu einer Tiefe von 360 Metern nicht mehr gestattet. Die Maßnahme wird den Angaben zufolge ganz bewusst vor dem amerikanischen Erntedankfest Ende November gesetzt, weil die Nachfrage nach Meeresfrüchten dann besonders hoch sei. Für viele Fischverarbeiter an der Westküste bedeutet dies nach Angaben ihres Verbandes indessen geschäftliche Einbrüche. 2001 wurden in Kalifornien noch 11.400 Tonnen Fisch und Fischprodukte im Gesamtwert von 16,7 Millionen Dollar (knapp 15 Millionen Euro) verkauft. (APA/AP)