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In Russland und anderen früheren Sowjetrepubliken haben am Freitag mehrere zehntausend Menschen den früheren Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution von 1917 begangen.

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Vor 86 Jahren hatten die von Wladimir Lenin geführten Kommunisten die Macht in Russland ergriffen. Der frühere wichtigste Feiertag der Sowjetunion wird heute in Russland als "Tag der Eintracht und Versöhnung" begangen.

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In Moskau kamen nach Augenzeugenberichten mehr als 10.000 Kommunisten zu einer ihrer größten Kundgebungen der vergangenen Jahre zusammen. Auf dem Roten Platz in Moskau marschierten hunderte Veteranen des Zweiten Weltkriegs auf, darunter auch 130, die an der Parade von 1941 teilgenommen hatten. Sie waren damals direkt von der Feier zu den Zügen an die Front marschiert.

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Vier Wochen vor der Parlamentswahl in Russland kritisierte der KP-Vorsitzende Gennadi Sjuganow die Führung von Präsident Wladimir Putin und forderte eine "Regierung des Volkes".

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KP-Sympathisanten holten auf dem Gebäude der Staatsduma die russische Trikolore ein und hissten die rote Sowjet-Fahne, die von der Polizei erst nach 20 Minuten entfernt werden konnte.

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Auch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gingen Anhänger der Kommunisten auf die Straße.

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Bilder des russischen Revolutionärs Lenin und sowjetische Symbole aller Art sind in Russland in in letzter Zeit wieder schwer in Mode gekommen. Doch nicht nur bei den Anhängern der Kommunisten.

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Und anders als es die meisten Bilder vermuten lassen, finden sich nicht nur unter alten Menschen Fans der Oktoberrevolution und des sowjetischen Staates.

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Am 7. Dezember finden in Russland Neuwahlen statt. Der Auftakt des Wahlkampfes wurde von der Debatte um die Festnahme des früheren Chefs des Ölkonzerns Jukos, Michail Chodorkowski (Bild), beherrscht. Kritiker sehen in der Festnahme Chodorkowskis einen Versuch des Kremls, den mittlerweile zurückgetretenen Jukos-Chef von einer weiteren politischen Betätigung abzuhalten. Chodorkowski unterstützte offen oppositionelle Gruppen. Gegen ihn wird offiziell wegen Betrugs und Steuerhinterziehung ermittelt.

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Wie sich das Verfahren auf den Wahlkampf auswirkt, ist noch unklar. In Umfragen liegt derzeit die Regierungspartei Einheit mit rund 30 Prozent vor den oppositionellen Kommunisten, die auf 23 Prozent kommen. Insgesamt 18 Parteien und fünf Zusammenschlüsse bewerben sich um die 450 Sitze in der Staatsduma, dem Abgeordnetenhaus des Parlaments. Die meisten dürften an der fünf Prozenthürde scheitern. (APA/AP/dpa/red)

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