Der vermeintliche Unix-Rechteinhaber SCO schießt weiter aus allen Rohren, nun ist Hollywood an der Reihe. Da Linux sich in den letzten Jahren als Betriebsystem für Grafik-Workstations und Rendering Farms im Filmbusiness durchgesetzt hat, sieht SCO hier die Möglichkeit ordentlich abzukassieren.

Gebühr

Allein Sony Pictures setzt das Open Source Betriebssystem auf 1.400 Dual-Prozessor-Servern ein, SCO verlangt pro Prozessor eine Gebühr von 699 US Dollar. SCO-Chef Daryl McBride gibt an, bereits mit mehreren Studios im Gespräch zu sein, im Fall einer Zahlungsverweigerung will SCO mit Klagen gegen die einzelnen Firmen vorgehen – wer meint, auf eine rechtliche Klärung der Ansprüche SCOs warten zu wollen, werde als erstes verklagt so McBride weiter.

Kein Kommentar

Es könne nicht sein, dass die Filmstudios einerseits selbst äußerst auf ihr Copyright bedacht sind und andererseits das anderer ignorieren würden, lautet die Begründung. Abzuwarten bleibt, ob sich tatsächlich Studios von SCO einschüchtern lassen, bei dem meisten Firmen wird momentan jeglicher Kommentar abgelehnt, Imageworks stellte nur fest, dass man sich im Moment nicht dafür interessiere. (red)