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Die erste Gesprächsrunde zum nordkoreanischen Atomprogramm startete am 27. August 2003 mit einem Hand-Shake der sechs Delegationen. Von links: Mitoji Yabunaka, der Generaldirektor des Asien- und Ozeanienbüros im japanischen Außenministerium, US-Verhandler James Kelly, Kim Yong-il (der nordkoreanische Vize-Außenminsiter), der chinesische Vize-Außenminister Wang Yi, der russische Verhandler Alexander Losiukov und der südkoreanische Vize-Außenminister Lee Soo-Hyuck.

Foto: Reuters/Frederic J. Brown/Pool
Peking - China hofft auf eine zweite Gesprächsrunde über eine Beendigung des nordkoreanischen Atomprogramms noch vor Jahresende. Voraussetzung sei, dass Meinungsverschiedenheiten unter den sechs beteiligten Ländern gelöst werden, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Liu Jianchao, am Dienstag vor Journalisten in Peking. Auf Fragen, ob die neue Runde der Sechs-Nationen-Gespräche wie im August wieder in Peking abgehalten werde, sagte der Sprecher, egal, wo die Gespräche stattfänden, Chinas Hoffnung sei, dass sie "so schnell wie möglich" wieder aufgenommen würden.

US-Verhandler nächste Woche in China, Japan und Südkorea

Zur Vorbereitung wird der amerikanische Verhandlungsleiter James Kelly nach Angaben der US-Botschaft in Peking in der nächsten Woche in China, Japan und Südkorea erwartet. Chinas Vizeaußenminister Dai Bingguo wiederum wird nach seiner Visite in Südkorea am Mittwoch nach Japan reisen. In Seoul hatte Dai betont, der Erfolg der nächsten Sechser-Runde hänge davon ab, ob die USA und Nordkorea verhandelbare Vorschläge einbrächten. Die neuen diplomatischen Aktivitäten haben begonnen, nachdem Nordkorea Ende vergangenen Monats überraschend eine feste Zusage für eine neue Verhandlungsrunde mit den USA, China, Südkorea, Japan und Russland gegeben hatte. (APA)