Wien - Eine Umsatzsteigerung im zweistelligen Bereich bei gleichzeitiger Verbesserung des Betriebsergebnis um mehr als 50 Prozent erwarten Analysten heimischer Großbanken im Vorfeld der am Mittwoch anstehenden Veröffentlichung der Neunmonatszahlen der heimischen OMV.

Die Umsatzschätzung für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres lautet durchschnittlich auf 5,657 Mrd. Euro und liegt damit um etwas mehr als zehn Prozent über dem Vorjahresniveau von 5,137 Mrd. Euro.

Noch deutlicher zulegen sollte laut Konsensprognose das Betriebsergebnis. Im Durchschnitt rechnen die Analysten mit einem reported EBIT (Betriebsergebnis nach Sondereffekten) von 482 Millionen Euro, was ein merkliches Plus von 54,4 Prozent ergibt. Das clean EBIT (Betriebsergebnis vor Sondereffekten) dürfte laut der APA-Umfrage bei 506 Millionen Euro liegen, nach 325,2 Millionen Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dies entspricht einem erwarteten Zuwachs von 55,61 Prozent.

Angelika Zwerenz von der Erste Bank nannte Konsolidierungseffekte und das hohe Preisniveau für Rohöl als wichtigste Faktoren für die positive Ergebnisentwicklung. Als Hauptbelastungsgrund wurde der leichte Dollar angeführt. Trotz der jüngsten Kursgewinne bei den OMV-Papiere bleibe die Bewertung für den heimischen Energiekonzern attraktiv und die Anlageempfehlung der Erste Bank lautet auf "Accumulate". Die BA-CA stuft die OMV-Titel mit "Buy" ein und das Anlagevotum der Raiffeisen Centrobank lautet "Overweight". (APA)