Wien - Das erwartete Verkehrschaos ist trotz des ÖBB-Streiks ausgeblieben. Vor allem in Wien wurden wegen einer Baustelle auf der A 23 Probleme erwartet, die jedoch ausbleiben sollten. Von den Landeshauptstädten meldeten ARBÖ und ÖAMTC den üblichen Morgenverkehr, der wieder etwa eine halbe Stunde früher einsetzte. Besondere Vorkommnisse gab es nicht. Knoten Prater

In Wien sorgte vor dem Knoten Prater ein defektes Fahrzeug in Fahrtrichtung Norden für einen Stau, der zeitweise über den Laaerberg -Tunnel zurückreichte. Nachdem der Pkw entfernt war, beruhigte sich die Situation aber rasch wieder. In Gegenrichtung gab es zwischen Stadlau und Ausfahrt Gürtel Blechkolonnen.

>Schneeprobleme

Kettenpflicht galt auf der Katschberg-Bundesstraße. Immer wieder kam es durch hängen gebliebene Lkw zu Staus. "Durch den ÖBB-Streik sind auch mehr Lastwagen unterwegs - und viele davon sind nur schlecht für winterliche Fahrverhältnisse ausgerüstet", so ein Sprecher des ARBÖ.

Ein ähnliches Bild galt auch für die A10: Zwischen des Landesgrenze Salzburg-Kärnten und dem Tunnel gab es Probleme durch Schneematsch, dem auch einige Pkw nicht gewachsen waren. In der Steiermark wurde die Ennstal Bundesstraße wegen des Schneefalls gesperrt.

Nord- und Floridsdorferbrücke waren bei den Autofahrern ebenso beliebt wie die Westeinfahrt und die B8, wo es ab Aderkla in Richtung Zentrum nur zäh weiterging, ebenso wie auf der A2 von Wiener Neudorf bis zur Stadtgrenze. Eine Baustelle beim Knoten Bindermichl bescherte der A7 laut ARBÖ bei der Westautobahn eine 18 Kilometer Blechschlange in Richtung Norden. (APA)