Montpellier - Für Österreichs Handball-Herren-Meister HC Hard gab es am Sonntag auch im vierten Spiel der Champions League kein Erfolgserlebnis. Die Vorarlberger zogen sich aber bei der 24:29 (10:13)-Niederlage bei Titelverteidiger Montpellier achtbar aus der Affäre und hielten sich besser als bei der 18:27-Heimschlappe gegen die Franzosen. Die nächste Partie steht am Freitag gegen Leon (ESP) auf dem Programm.

Die bisherigen Niederlagen gegen Leon, Montpellier und Medwedi Moskau haben unverkennbare internationale Erfahrung hinterlassen. Die Truppe von Frank Bergemann zeigte vor allem in der Defensive eine starke Leistung und ließ den amtierenden Champions League-Sieger nicht nach Wunsch zur Entfaltung kommen. Der starke Torhüter Thomas Huemer war mit seinen Paraden entscheidend, dass sich die "Roten Teufel" immer wieder nach Rückständen von bis zu acht Toren zurückkämpfen konnten.

Unter dem Strich stand zwar die vierte Niederlage im vierten Spiel, doch das Resümee bei den Hardern fiel positiv aus: "Als Ländle -Verein haben wir uns gegen den Champions League-Sieger achtbar aus der Affäre gezogen."

Die Tore für Hard erzielten Friede (7), Medini (4), Messner 3, Uboschanka 3, R. Weber 3, Libergs 2 und Ditzer 2. (APA)

Sonntag-Ergebnisse der Handball-Champions League der Männer - Gruppe D:

  • Montpellier - HC Hard 29:24 (13:10)
  • Ademar Leon - Medwedi Moskau 32:29

    Tabelle:

    1. Monpellier      4  3 0 1  112:96   6
    2. Ademar Leon     4  3 0 1  124:112  6
    3. Medwedi Moskau  4  2 0 2  108:113  4
    4. HC Hard         4  0 0 4   92:115  0