Belgrad - Der serbische Ministerpräsident Zoran Zivkovic hat nach der abermals gescheiterten Präsidentenwahl vor einer Umkehr des Reformprozesses gewarnt. Serbien dürfe "nicht zulassen, dass der Weg der Reformen gestoppt oder sogar umgekehrt wird", sagte Zivkovic. Er bezog sich auf das überraschend starke Abschneiden des Ultranationalisten Tomislav Nikolic, der bei der Abstimmung am Sonntag mit 46,5 Prozent vorne lag. Die "demokratischen Kräfte" müssten die Parlamentswahl Ende Dezember nutzen, "um zur Arbeit und zu den Reformen zurückzukehren", sagte Zivkovic. (APA/AFP)