San Jose – Forscher haben eine neue Art von Speicherchip entwickelt, der mehr Daten zu deutlich geringen Kosten speichern könnte als die bisher in Digitalkameras oder Mobiltelefonen verwendeten Silizium-Chips. Dabei werden ein Kunststoff-Film, ein flexibles Trägermaterial und eine kleine Silizium-Diode kombiniert.

Die Forscher der Universität Princeton und der HP Labs des Computerkonzerns Hewlett-Packard stellten ihre Entwicklung in der Fachzeitschrift "Nature" vor. Die neuartigen Speicher, die in der Zukunft einmal in ähnlichen Formaten wie CompactFlash oder die SD Cards auftauchen könnten, lassen sich nur einmal beschreiben; der Zugriff auf die Daten ist beliebig oft wiederholbar. Bis zur Marktreife sind aber offenbar noch einige Forschungsschritte erforderlich. (APA/AP)