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Foto: apa/dpa/grubitzsch
Salzburg - "Die Phase zwischen Erkrankung und Tod soll möglichst kurz gehalten werden." - In der österreichischen Gesellschaft für Anti-Aging-Medizin, die sich bei einem Pressegespräch in Salzburg am Donnerstag erstmals der Öffentlichkeit vorstellte, will man Ärzte aus allen Fachdisziplinen vernetzen, um das Ziel, Menschen möglichst lange gesund und beschwerdefrei zu erhalten, zu erreichen, erläuterte der Gynäkologe Robert Haidbauer als Präsident der Vereinigung.

Spezielle Ausbildung

Man wolle fachübergreifend arbeiten. Gynäkologen, Urologen, Internisten und Neurologen seien wichtige Ansprechpartner. Die Gesellschaft will Ärzten Ausbildung und Fortbildung im Bereich Anti-Aging anbieten. Eine erste Veranstaltung ist der am Freitag stattfindende Kongress zum Thema Anti-Aging-Medizin. Dabei werden Themen wie Osteoporose, Herz und Alter sowie Life-Style und Karzinomentstehung behandelt.

Der Mediziner stellte beispielsweise klar, dass bei völliger Beschwerdefreiheit Östrogene allein zur Vorbeugung von Osteoporose nicht die Mittel erster Wahl seien. Wichtig zur Vermeidung dieser Erkrankung seien gesunde Ernährung, Kalziumzufuhr, Vitamin D, körperliche Aktivität, Vermeidung von Alkohol und Nikotin sowie frühzeitige Behandlung von Erkrankungen, die zur Osteoporose führen, erläuterte der Vizepräsident der Gesellschaft, Nuklearmediziner Günther Galvan. (APA)