Schönbrunns Tiergratendirektor Helmut Pechlander (links) und WWF-Generaldirektor Claude Martin bei der WWF-Gala

Foto: Thomas Rottenberg
Vor 42 Jahren war Vierfarbdruck halt doch exotisch. Daher standen die Gründungsväter des World Wildlife Fund vor 42 Jahren vor demselben Dilemma wie die Gründer des WWF Österreich vor 40 Jahren: So viele Schwarz-Weiß-Tiere gibt es halt nicht. Bei der Wahl zwischen Panda und Zebra, erklärte der Generaldirektor des WWF International, Claude Martin, Donnerstagabend gemeinsam mit Österreichs WWF-Präsident Helmut Pechlaner, sei die Entscheidung aber einfach gewesen. "Weil Zebras bei weitem nicht so bedroht sind." Erläutert wurde derlei historisches Nebenwissen bei der großen Benefizgala zum 40. Geburtstag des WWF Österreich. Dabei wurde allerdings nicht bloß gefeiert, sondern auch verliehen: "Panda-Awards" - der WWF-Preis um Verdienste im Naturschutz - gingen (unter anderen) an die ÖBB, die Stadt Wien, das Land Niederösterreich und die Gösser-Brauerei. (DER STANDARD Printausgabe 22/23.11.2003)